Ziele

SWFM-QF reagiert auf die Notwendigkeit der Entwicklung eines Europäischen Qualifikationsrahmens, welcher die Anforderungen der Anlagenmanager in der Abfallwirtschaft adressiert. Zur Erreichung dieses übergeordneten Projektziels, SWFM-QF werden die folgende Ziele und Handlungspfade ins Auge gefasst:

• Identifizierung des Aufbaus, des Inhalts und der Regulierung von Qualifikationen für SWFM-Berufe auf dem europäischen Markt: Analyse der Qualifikationen von Fachkräften der Abfallwirtschaft; Kontaktaufbau und Durchführung einer Befragung

• Erforschung und Vergleich von Berufsaus- und –fortbildungsprozessen sowie dem Erwerb entsprechender Qualifikationen: Überprüfung der derzeitigen Bereitstellung der Berufsaus- und –fortbildung für Abfallmanagementexperten; Kontaktaufbau und Durchführung einer Befragung

Herausarbeitung existierender Qualifikationen in Hinblick auf den jeweiligen Nationalen Qualifikationsrahmen (NQF) sowie Beurteilung deren Korrelation und Ausrichtung am Europäischen Qualifikationsrahmen (EQF) sowie ECVET: (europäisches Leistungspunktesystem für die berufliche Aus- und Weiterbildung): Vergleich existierender Qualifikationen sowie von Berufsaus- und –fortbildungssystemen; Entwurf eines Bewertungswerkzeugs und Verknüpfung mit allen, gemeinsamen Referenzen

• Identifizierung von Kompetenzen, welche speziell mit der Branche verbunden sind: der Beschreibung des Wissens, der Fähigkeiten, der Kompetenzen, der Lernergebnisse und der Einheiten, welche die Anerkennung des Profils erlauben; Definition des Qualifikationsrahmens im Einklang mit den EU-Initiativen, Ausarbeitung des entsprechenden Infotrainings-Toolkits; Erforschung bereits bestehender Arbeiten und von „good practises“ sowohl bei Partnern als auch deren internationaler Erfahrung; Aufbau eines Wissens- und Kommunikationstools

• Erstellung eines harmonisierten Kompetenz- und Bildungsrahmens für die verschiedene SWFM Qualifikationsstufen: Verbesserung der Akzeptanz des vorgeschlagenen Qualifikationsrahmens; Förderung von Vereinbarungen für die gegenseitige Anerkennung

• Verbreitung der Projektergebnisse: Organisation spezieller Verbreitungsmaßnahmen (Webseite, Workshops, Broschüren, Presseartikel, Newsletter, EU-Präsentationen)

• Unterstützung für eine geeignete Verwendung der Projektergebnisse: Sicherstellung der Involvierung wichtiger Anspruchsgruppen aus den jeweiligen Zielgruppen; Errichtung eines SWFM-QF-Netzwerkes; Umsetzung eines Projektnutzungsplanes; Organisation der Abschlusskonferenz.